Wer wirklich mehr über mein Privatleben erfahren möchte und das auch vertragen kann, könnte ja mein aktuelles Buch erwerben, denn mehr Privatleben als dort, kann man wohl kaum von sich preisgeben.

Warum ich das getan habe? Nicht, weil es mir Spaß bereitet, mich vor anderen auszuziehen, sondern weil ich gespürt habe, wie allein man als Frau unterwegs sein kann, wenn es nicht klappt mit dem Kinderkriegen. Zumindest fühlt sich das so an. Und auch, als ob man selber Schuld wäre, wenn man erst anfängt, Kinder zu wollen, wenn es eigentlich schon fast zu spät ist. Auch das ist ein Irrtum, denn nach Abitur, Studium und einigermaßen Erfolg im Beruf ist man eben nicht mehr 25. Und hier ist dann auch, biologisch gesehen, schon die beste Zeit fürs Kinderkriegen vorbei.

Ach, und den Richtigen muss man ja auch noch gefunden haben und das Gefühl, jetzt wäre dann mal genug gereist und getanzt und Zeit, sich ums Windelwechseln zu kümmern. Nun ja, wenn ich's mir genau überlege, wäre 50 ja auch noch früh genug, um Kinder zu bekommen. Theoretisch. Aber wie das alles praktisch war, und wie hart es uns da gebeutelt hat, das können Sie jetzt nachlesen in „Von Null auf drei".